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01.12.2016, 10:54 Uhr
Verleihung Unternehmerpreis

Große Auszeichnung für große Unternehmer aus der Region. Thomas Claaßen, Inhaber der Maschinen- und Metallbau Claaßen GmbH aus dem Saterland (Landkreis Cloppenburg), wurde am Freitagabend als „Unternehmer des Jahres“ im Oldenburger Münsterland ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm von Karl-Heinz Bley, Ehrenvorsitzender des Niedersächsischen Handwerkstages und CDU-Landtagsmitglied (Garrel), in der Universität Vechta überreicht. Im Jahr 2003 war Claaßen bereits als „Existenzgründer des Jahres“ geehrt worden.

Der Verbund Oldenburger Münsterland aus den Kreisen Cloppenburg und Vechta verleiht seine Unternehmerpreise bereits seit 2003 jährlich. Rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik waren bei der Preisverleihung in der festlich geschmückten Aula der Uni Vechta anwesend. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ludger Abeln.

Den Preis für sein „Unternehmerisches Lebenswerk“, die Sieverding Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH in Cappeln (Oldenburg), erhielt Wilhelm Sieverding. Die Auszeichnung überreichte Matthias Brückmann,  Vorstandsvorsitzender der EWE.

Als „Existenzgründer des Jahres“ wurden Kevin Bavendiek, Eileen Bavendiek und Robert Lehmann,  Inhaber der Bavendiek & Lehmann GmbH und der Sharlene GmbH in Steinfeld (Oldenburg), ausgezeichnet. Laudator war Gerhard Vieland, Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse zu Oldenburg.

Der Innovationspreis ging an Franz Wessendorf, Inhaber der Wessendorf Systembeschichtungen GmbH in Emstek (Kreis Cloppenburg). Die Ehrung nahm Jürgen Müllender, Vorstand der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, vor. Der Präsident des Verbundes, Vechtas Landrat Herber Winkel würdigte in seiner Begrüßung „gut geführte, mittelständische Familienunternehmen“ als „unverzichtbare Grundlage für Beschäftigung und Wohlstand“.

 Unternehmer des Jahres: Die Unternehmensgruppe Claaßen, gegründet 1999, verarbeitet täglich 60 bis 80 Tonnen Stahl, um ihren Kunden alles aus eigener Hand bieten zu können – von der konzeptionellen Planung und Konstruktion, über die Fertigung und Montage einzelner Prototypen, Klein- und Großserien bis hin zu komplexen Baugruppen. „Das Unternehmen hat sich schon beizeiten breit aufgestellt und dafür gesorgt, dass es nicht von einem Großunternehmer abhängig ist“, sagte Karl-Heinz Bley.

Das technische Know-how umfasse alle Facetten der Metallbe- und -verarbeitung. Jeder Mitarbeiter beherrsche eine hohe Zahl komplexer Fertigungsabläufe. Bley bezeichnete die Mitarbeiter als „das größte Pfund des Unternehmers“. In einer Region, wo vor Jahren eine hohe Arbeitslosigkeit herrsche, habe Thomas Claaßen seit der Gründung des Betriebes die Zahl der Arbeitsplätze kontinuierlich „auf jetzt 220“ erweitert, sagte Bley. Durch den frühzeitigen Erwerb von Flächen habe Claaßen zudem die Weichen auf Expansion gestellt.

 Unternehmerisches Lebenswerk: Begonnen hatte Wilhelm Sieverding 1954 mit einem Lehrling, jetzt sind es 380 Mitarbeiter. Sieverding habe „sein Wissen, seine Erfahrung, seinen Mut und seine Kraft eingesetzt, um seinen Zielen und Überzeugungen zu folgen“, sagte Matthias Brückmann. „Und er hat seinen Erfolg geteilt – mit Mitarbeitern und Auszubildenden, mit der Familie und mit vielen Menschen in der Gemeinde.“

Existenzgründerpreis: Ob besonders geruchsarme Windeleimerfolie oder pfiffige, mitwachsende Babymode: Mit ihren Produkten hätten die jungen Gründer Kevin und Eileen Bavendiek sowie Robert Lehmann den Nerv der Zeit getroffen. Nach etwas mehr als zwei Jahren stünden bereits „ein siebenstelliger Jahresumsatz, sechs Vollzeit- und 13 geringfügig Beschäftigte. 2017 sollen sogar Ausbildungsplätze angeboten werden. Wir werden noch eine Menge von unseren Preisträgern erwarten können“, sagte LzO-Chef Fiand. Mit frechen Ideen komme man weiter.

 Innovationspreis: Preisträger Wessendorf sei ein „klassisches Familienunternehmen“, sagte Müllender. Das Unternehmen hat eine fast 140-jährige Geschichte, eine enge Verbundenheit zur Region und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Müllender lobte die sogenannte Rocket (Rakete), die aber nicht ins All schwebe, „sondern in Hauswänden steckt“ und ein permanentes Verankerungssystem für Gerüste an Fassaden sei.

Bild und Text: Nordwest-Zeitung
Quelle: Nordwest-Zeitung
Vechta -

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