Handwerk
08.11.2016 | Celle
Auf dem Amtsträgerabend der Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide am 02. November 2016 konnte Kreishandwerksmeister Ernst-Heinrich Ahrens als Referenten Herrn Karl-Heinz Bley vor rund 80 Gästen aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Verwaltung begrüßen. Karl-Heinz Bley ist Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. 
Kreishandwerksmeister Ahrens ging in seiner Begrüßung auf die gute Konjunktur im Handwerk ein, die auch durch die Herbst-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade erneut bestätigt wurde. Kritisch setzte er sich mit dem erneuerbaren Energiegesetz auseinander und lobte die Pläne des Bundesumweltministeriums, die blaue Plakette zu stoppen, denn die Diskussion über mögliche Dieselfahrverbote in Innenstädten hatte im Handwerk für große Unruhe gesorgt. Kein Betrieb könne sich leisten, kurzfristig seine gesamte Fahrzeugflotte auszutauschen.

Des Weiteren konnte Kreishandwerksmeister Ahrens den Landessieger im Estrichlegerhandwerk Marcel Reiter aus Neustadt begrüßen, der seine Ausbildung im Betrieb Reiter Estrichbau absolviert hat. 

Der Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages Bley nannte einige Punkte, die aus der Sicht des Handwerks einer Verbesserung bedürften. Hierzu zählten die Breitbandversorgung, die hohen Gebühren für anlasslose Kontrollen im Nahrungsmittelhandwerk, die Verkehrsinfrastruktur und die Rundfunkgebührenordnung. Er wies auch noch einmal darauf hin, dass Deutschland wegen der guten dualen Ausbildung mit der Meisterpflicht in vielen Ländern beneidet wird. Er forderte die Landesregierung auf, bei der Unterrichtsversorgung an den Berufsbildenden Schulen für eine Verbesserung zu sorgen und kritisierte die ungleiche Verteilung der Mittel für den Hochschulbereich und der berufsbildenden Schulen.
 
05.03.2015

Autohäuser und Werkstätten verbuchen 1,1 Milliarden Euro - Rund 71.000 Autokäufe an der Weser - Markenhandel gewinnt stark im Gebrauchtwagen-markt - Erstmals Minus im Servicegeschäft - Durchschnittspreise gestiegen -
Positive Ausbildungsbilanz - Kritik an neuen Bürokratie-Anforderungen


 
04.03.2015

Niedersächsischer Automarkt mit Sondereffekten - 1,12 Millionen Autokäufe - Branche setzt 15,8 Milliarden Euro um - Werkstattgeschäft verliert überraschend stark - Elektromobilität bleibt in der Nische - Ausbildung wieder mit Pluszahlen - Mindestlohn verteuert den Service - Branche sieht Digitalisierung als neue Chance


 
24.02.2015

- Umfrage sieht Fachkräftemangel, Steuer- und Abgabenbelastung und schlechte Breitbandversorgung als weitere Wachstumsbremsen -

„Niedrige Arbeitslosenzahlen, steigende Reallöhne, eine ausgesprochen gute Konsumstimmung und die hohe Bereitschaft, in Immobilien und damit in einen längerfristigen Werterhalt zu investieren, sind für das Handwerk ausgesprochen gute Rahmenbedingungen!“, betont Karl-Heinz Bley, Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT), anlässlich der traditionellen, wenn auch verspäteten Aschermittwochspressekonferenz des Handwerks in Hannover in diesem Jahr.


 
11.03.2014 | Leichte Zuwächse trotz Minus im Neuwagengeschäft - Service wächst um 1,4 Prozent - Markenhandel verliert bei Gebrauchten - Kfz-Gewerbe zuversichtlich für neues Autojahr - Kritik an den Herstellern - Branche muss sich um \"die Alten\" kümmern - Verluste du

Großburgwedel/Hannover. Erstmals ist der Umsatz im niedersächsischen Automarkt über die 20-Milliarden-Euro-Grenze gestiegen. Trotz deutlicher Verluste im Neuwagengeschäft sei es durch Zuwächse bei Gebrauchtwagen und im Lkw-Geschäft sowie einem stabilen Wachstum im Service unerwartet gelungen, den Gesamtumsatz zu steigern. Diese Entwicklung begünstigt habe auch die Tatsache, dass beim Autokauf wieder mehr Geld ausgegeben wurde. So sei der Durchschnittspreis eines Neuwagens in Niedersachsen auf 27.590 (Vorjahr 27.220) Euro gestiegen. Beim Gebrauchtwagen habe es eine Bandbreite der Durchschnittspreise von 13.510 (Vorjahr: 12.730) Euro im Markenhandel bis zu 6.830 (Vorjahr: 6.600) Euro im Privatmarkt gegeben. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte vor Journalisten in Hannover, das Autojahr 2013 sei besser als sein Ruf verlaufen. "Dunkle Flecken" auf einer zufriedenstellenden Bilanz seien die schwache Rendite und der Marktverlust im expansiven Gebrauchtwagenmarkt. Nach einem "guten Jahresstart mit deutlichen Basiseffekten" schaue das niedersächsische Kraftfahrzeuggewerbe zuversichtlich ins Autojahr 2014. Im Januar habe es Zuwächse im Neuwagen- und Gebrauchtwagengeschäft mit 8,9 Prozent, bzw. 5,3 Prozent plus gegeben.


Insgesamt sind den Angaben Bleys zufolge in Niedersachsen im vergangenen Jahr 1,09 (Vorjahr: 1,07) Millionen Pkw, davon 323.644 Neuwagen, gekauft worden.


Das ohnehin negative Neuwagengeschäft habe einen weiteren Makel durch die Tatsache, dass 29 Prozent aller Neuzulassungen eigene Zulassungen von Herstellern und Handel gewesen seien. Bley: "Es ging mal wieder um Statistik-Kosmetik zulasten kaufmännischer Prinzipien."


Das realistische Volumen für den Autohandel liege in Niedersachsen bei jährlich rund 240.000 neuen Pkw.


Aus der großen Anzahl taktischer Zulassungen bediene sich der Privatkäufer zunehmend, denn der Anteil der privaten Kunden im Neuwagenmarkt sei erneut, jetzt auf 37,9 Prozent, gesunken. Dies sei ein Grund für die Steigerungen im niedersächsischen Gebrauchtwagenmarkt, in dem mit 764.294 Besitzumschreibungen rund 32.500 Autos mehr als im Vorjahr verkauft worden seien.


Im expansiven Gebrauchtwagenmarkt in Niedersachsen habe der Markenhandel seine Position nicht ausbauen können. Von den insgesamt 764.294 (Vorjahr: 737.801) Besitzumschreibungen seien 32 (Vorjahr: 34,4) Prozent über den Markenhandel, 24,4 (Vorjahr: 24) Prozent über den reinen Gebrauchtwagenhandel und 42,8 (Vorjahr: 40,6) Prozent über den Privatmarkt gelaufen. Positiv in der Bilanz ist nach Darstellung Bleys, dass sich die Bruttoerträge für den Fachhandel leicht verbessert hätten, negativ bleibe die fehlende homogene Angebotspalette in vielen Unternehmen als Ursache der Marktanteilsverluste.

Die geschwächte Marktposition sei auch einigen Herstellerbanken zuzuschreiben, die nämlich "die Markenbrille und nicht die Marktsicht" im Gebrauchtwagengeschäft praktizierten. Immer noch gebe es teilweise unterschiedliche Behandlungen von sogenannten Fremdmarken. Dies sei eine Barriere, die die Hersteller abbauen müssten. Bley wörtlich: "Wer ein Fremdfabrikat in Zahlung nimmt, darf beim Service des Fahrzeugs nicht schlechter gestellt werden als beim Markenfabrikat."

 
11.03.2014

„Optimale Witterungsbedingungen, niedrige Zinsen, eine positive Einkommensentwicklung und die z. Zt. wenig wahrnehmbare Eurokrise unterstützen die konjunkturelle Entwicklung im Handwerk!“, betont Karl-Heinz Bley, Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT), anlässlich der traditionellen Aschermittwochspressekonferenz des Handwerks in Hannover. In einer Blitzumfrage des NHT, an der sich über 900 Betriebe beteiligten, hatten knapp 90 % ihre Geschäftslage mit „gut“ oder „befriedigend“ eingestuft, nur etwa 10 % % zeigten sich „unzufrieden“. Damit steht die breite Mehrheit der Handwerksbetriebe im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur witterungsmäßig sondern auch konjunkturell auf der Sonnenseite. Nach Auffassung des niedersächsischen Handwerksvertreters stehen die Zeichen für die weitere Konjunkturentwicklung im Handwerk gut! Ende 2013 waren gemäß den aktuellen Prognosen der Konjunkturexperten der Handwerkskammern ca. 518.000  Beschäftigte in einem Handwerksunternehmen tätig. Sie erzielten einen Umsatz von ca. 48 Mrd. €. Für das Jahr 2014 werden die Umsätze gemäß den Prognosen um bis zu 2 Prozent weiter auf 48,8 Mrd. €, die Beschäftigtenzahlen um ein halbes Prozent, d.h. um ca. 2.500 auf gut 520.000 ansteigen.  

Allerdings verdeutlicht die Abfrage der Handwerksunternehmen in der durchgeführten Blitzumfrage, dass diese Entwicklung nicht frei von Risikofaktoren ist. Im obersten Ranking der betrieblichen Herausforderungen stehen die bürokratischen Belastungen in den Unternehmen. „An dieser Stelle zeigt sich eine große Unzufriedenheit in den Handwerksbetrieben. Sie haben nur wenig Verständnis für die Regelungs- und Vorgabeneuphorie“, betont Bley. „Weiter drohende Bürokratie- und Abgabenvorhaben, wie die geplanten Gebührenlasten für Nahrungsmittelhandwerke, die Ausweitung des Kommunalabgabengesetzes oder die zusätzlichen neuen Nachweispflichten durch soziale und Umweltkriterien, die die ohnehin sehr hohen bürokratischen Vorgaben in der EU-Förderung noch einmal übersteigen, sind Signale in die völlig falsche Richtung!“, beklagt Bley und fordert mehr Augenmaß.
An zweiter Stelle im Ranking der Herausforderungen steht gemäß der Einschätzung der Betriebe der zunehmende Fachkräftemangel. „Qualifizierte Handwerker werden Mangelware!“, warnt Bley. „Wirtschaft, Wissenschaft, Land und Kommunen sowie wichtige gesellschaftliche Gruppen müssen gemeinsam an der Herausforderung des Fachkräftemangels arbeiten. Die Erhöhung der Studierquote ist keine Lösung. Ohne eine klare Ausrichtung und Schwerpunktsetzung auf die duale Ausbildung, ist dieses Erfolgsmodell in Deutschland gefährdet. Die jüngsten Ausbildungsdaten im Handwerk zeigen, dass hier ein außerordentlicher Handlungsdruck besteht. Vom Kultusministerium hat es dazu im gesamten letzten Jahr bis heute leider noch keinen Beitrag gegeben“, kritisiert Bley.

„Politisch nicht nachvollziehbar ist die Energiekostenentwicklung. Immer mehr Freistellungen und eine immer höhere Belastung des Handwerks ist zu beobachten. Statt wie zugesagt die Liste der Begünstigten mit Blick auf die EEG-Umlage zu kürzen, würde sie auch noch ausgedehnt!“

„Die guten Konjunkturdaten haben Herausforderungen wie Steuern, Abgaben und Finanzierungsfragen auf die hinteren Plätze rücken lassen. Allerdings muss speziell mit Blick auf die Steuer- und Abgabenbelastungen politisch verantwortungsbewusst gehandelt werden“, fordert Bley. „Die jüngsten Rentenpläne mit ihren Auswirkungen auf die zukünftige Beitragsentwicklung werden wieder stärker ins Gewicht fallen, wenn die Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten weniger gut ausfallen“.

 
05.06.2013 | Garrel

 

Präsident Karl-Heinz Bley: Neues Berufsbild ab 1. August – Beruf mit zwei neuen Schwerpunkten

Großburgwedel/Garrel - Es ist eines der wichtigsten Themen im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und ein großer Baustein für die Zukunftssicherung: Die Ausbildung. Folglich war für den Landesinnungsverband die Teilnahme am Berufsbildungs-Kongress „Chefsache“. Präsident und Landesinnungsmeister Karl-Heinz Bley und Referent Detlef Schlue informierten sich aus erster Hand über die Veränderungen, die ab 1. August für „den neuen Kfz-Mechatroniker“ gelten werden.

 
23.05.2013

Garrel – Die Mitgliederversammlung der Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen hat auf ihrem jüngsten Treffen ihren Präsidenten Karl-Heinz Bley, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Cloppenburg Nord, für weitere drei Jahre einstimmig im Amt bestätigt.

Präsident Bley verwies auf die zentrale Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft: „Starker Mittelstand – starke Wirtschaft – starkes Land – ohne das Handwerk als Motor des Mittelstandes würde Deutschland nicht Platz 1 unter den großen europäischen Volkswirtschaften einnehmen“. Das niedersächsische Handwerk mit rund 83.000 Betrieben, rund 500.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 47,4 Mrd. Euro ist dabei ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor. „Wir laden daher die neue Landesregierung ein, die gewachsene, gute Zusammenarbeit mit dem Handwerk fortzusetzen, um optimale Rahmenbedingungen für die Betriebe zu schaffen.“ erläuterte Karl-Heinz Bley. Trotz des frostbedingten schleppenden Starts der Handwerkskonjunktur in das Frühjahr 2013 ist ein Ende der guten Konjunktur im niedersächsischen Handwerk nach Einschätzung der Betriebe nicht in Sicht. „Dieser Optimismus wird durch eine kürzlich veröffentlichte GFK-Umfrage unterstützt. Danach haben 87 Prozent der Bundesbürger Vertrauen in das Handwerk.“ so Bley. Damit belegt diese Branche klar den Spitzenplatz unter den elf untersuchten Wirtschaftsbereichen.


 
29.04.2013 | Garrel

Karl-Heinz Bley im Amt des Präsidenten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Bremen bestätigt

Garrel -
Inhaltlich und personell hat der Landesverband Niedersachsen-Bremen die Weichen "auf Zukunft" gestellt. Mit der einstimmigen Wiederwahl Karl-Heinz Bleys an der Spitze des Verbandes und der erstmaligen Wahl zum Landesinnungsmeister in der Nachfolge von Manfred Steinbrecher sowie der Diskussion der Zukunfts-Themen E-Call, Elektro-Mobilität und Ausbildung rüsteten sich die Delegierten in der Mitgliederversammlung in Ahrbergen bei Hildesheim für "ein Autojahr mit Herausforderungen und Baustellen". In dem erstmals vorgelegten Geschäftsbericht des Landesverbandes spiegele sich eine schwierige konjunkturelle Lage für Niedersachsen und Bremen mit zum Teil zweistelligen Rückgängen im Jahresvergleich wieder.

 
27.03.2013
Preis für Werkstattstunde stieg um 1,26 Euro auf 69,40 Euro
 

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